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Hampelmänner

Hampelmänner machen sich große und kleine Schüler auch gern. Der Bogen dazu ist für 5 Pfg. beim Papierwarenhändler käuflich. Ersterer wird auf mittelstarke Pappe geklebt und nach dem Trocknen recht genau ausgeschnitten. Dem kleinen Kerl nun die gewünschte Beweglichkeit zu geben, ist nicht ganz einfach. Ungefähr ersieht man's aus der folgenden Zeichnung:


So sieht der Hampelmann von hinten aus.

Zunächst werden die Schultern mit Pfriem oder Stopfnadel durchbohrt, ebenso die Arme an ihrem oberen Ende, diese aber zweimal ziemlich dicht übereinander.
Man ziehe nun einen nicht zu schwachen Bindfaden durch die beiden oberen Armlöcher, verknote ihn an jedem Arm und lasse ihn zwischen den Armen so lang, wie die Schultern breit sind. Beide Arme hängen nun durch diesen Faden zusammen.
Ein anderer Faden wird durch das untere Armloch und danach durch das Schulterloch gezogen; den Arm dicht an den Rücken legen, und vorn und hinten einen Knoten machen, das übrige des Fadens abschneiden. Der andere Arm wird ebenso am Körper befestigt, und nachdem die nötigen Löcher gebohrt sind, geschieht genau dasselbe mit den Oberbeinen. Die Unterbeine erhalten nur ein Loch und werden durch ein entsprechendes Loch am Oberbein durch Knoten vorn und hinten befestigt.
Die Knoten dürfen natürlich nicht zu dicht heran gemacht werden, denn sie bilden ja die Gelenke unseres Mannes.
Die Triebkraft wird zuletzt durch einen langen Faden hergestellt, welcher oben in der Mitte des Verbindungsfadens der Arme und ebenso mit dem Verbindungsfaden der Beine verknotet wird.
Zieht man nun unten am Ende des Fadens, so kann man dazu singen: Seht den kleinen Hampelmann, wie er hampeln, strampeln kann.
Oben an den Hut kommt vielleicht noch eine Öse zum Aufhängen.
 



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