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Guckkasten

 

Leicht herzustellen ist dieser Guckkasten und macht doch viel Vergnügen für jung und alt. Das Netz für den zu bauenden Kasten aus starker Pappe gibt die unten stehende Abbildung (A).

 

Um den Mittelpunkt des herauszuschneidenden Guckloches in der Vorderwand zu finden, trägt man von den oberen Ecken der letzteren je 14 ½ cm nach unten ab und verbindet diese Punkte diagonal mit den oberen Eckpunkten. Wo sich die Linien schneiden, ist der Mittelpunkt.

Die Größe des Guckloches richtet sich nach der etwa vorhanden Linse, wozu sich womöglich ein Glas aus Großvaters unbenutzter Brille (Konvexlinse) oder ein altes Vergrößerungsglas, ein Brennglas oder dergleichen eignet. Ist nichts derartiges vorhanden, so kaufe man eine flache Konvexlinse mit ziemlich großer Brennweite (etwa 20 cm) von etwa 3 ½ cm Durchmesser. So groß muss nun natürlich auch das Guckloch sein, denn in dies wird die Linse eingesetzt und durch übergeleimte passende, nur wenig über das Glas greifende Kalikoringe (schwarz) vorn und hinten festgehalten.

Ist dies geschehen und das Pappnetz geritzt, so empfiehlt es sich, zunächst alle später nach innen kommenden Seiten mit mattschwarzem Papier zu bekleben oder sie mit chinesischer Tusche gut zu schwärzen, mit Ausnahme der mit I bezeichnet Fläche, auf welche innen ein ebenso großer Flachspiegel geleimt wird, den man durch schwarzer Kalikostreifen an den Rändern noch besser befestigt.

Nach dem Zusammensetzen werden die Kanten des Kasten mit dunklem Kaliko gesäumt, worauf er außen mit einem haltbaren Kaliko gesäumt, worauf er außen mit einem haltbaren Lederpapier bezogen wird. Die Bilder (Ansichtspostkarten, Fotografien, Städtebilder und dergleichen) legt man unten auf den Boden des Kastens; das Tages- oder Lampenlicht muss sie hell bescheinen. Sieht man die Bilder durch das Guckloch nicht deutlich genug, so lege man so lange geschwärzt Pappscheiben darunter, bis die Linien klar find. Falls dies aber nicht helfen sollte, so ist es auch möglich, dass die Brennweite der gewählten Linie nicht passt; die dann durch ein anderes auf seine Deutlichkeit zu prüfendes Konvexglas zu ersetzen ist.

 



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